Training endet nicht mit dem letzten Satz oder Kilometer. Erst in der Erholung verarbeitet das Gehirn Gelerntes und der Körper reagiert auf die vorausgegangene Belastung. Wer Schlaf dauerhaft kürzt, spart deshalb nicht einfach Zeit – sondern möglicherweise auch an der Wirkung seiner Anstrengung.
Früh aufstehen, Termine einhalten, dazwischen trainieren: In einem vollen Alltag wird Schlaf schnell zur variablen Restgröße. Dabei ähnelt er der Regenerationsphase eines Trainingsplans. Die Belastung setzt den Reiz – doch erst die anschließende Erholung ermöglicht es dem Körper, angemessen darauf zu reagieren.