Mit zunehmendem Alter reagiert die Muskulatur schwächer auf Eiweiß. Deshalb nennt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ab 65 Jahren einen höheren Referenzwert. Entscheidend sind jedoch nicht Proteinshakes, sondern eine ausreichende Gesamtmenge, eine sinnvolle Verteilung über den Tag – und regelmäßiges Krafttraining.
Ein Marmeladenbrot am Morgen, mittags eine Suppe, abends Käse oder Fleisch: Viele Menschen nehmen den größten Teil ihres Proteins erst am Abend auf. Für alternde Muskeln ist das ungünstig. Sie benötigen regelmäßig verwertbare Aminosäuren – und einen Trainingsreiz, damit daraus tatsächlich Kraft entsteht.