„Cortisol Face“, Kaffee erst 90 Minuten nach dem Aufstehen und ein salziger „Cortisol-Cocktail“: Auf TikTok wird das Stresshormon zum vermeintlichen Auslöser zahlreicher Alltagsbeschwerden. Manche Tipps fördern tatsächlich die Entspannung – doch viele beruhen auf einem Missverständnis: Cortisol ist kein Gift, das aus dem Körper gespült werden muss.
Schlechter Schlaf, hartnäckiges Bauchfett, Erschöpfung oder ein aufgedunsenes Gesicht – in sozialen Medien lautet die Diagnose schnell: zu viel Cortisol. Die vorgeschlagenen Lösungen reichen vom Morgenspaziergang bis zu Nahrungsergänzungsmitteln. Wissenschaftlich sinnvoll ist jedoch weniger das pauschale „Senken“ des Hormons als ein gesunder Umgang mit Stress.